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 Punakha, Bhutan

 
 
 

Über Punakha
Punakha Punakha ist eine Kleinstadt im Westen des Himalaya-Königreiches Bhutan mit ca. 7.000 Einwohnern auf einer Höhe von 1400 m. Es ist gleichzeitig ein Verwaltungsdistrikt von Bhutan. Das Klima ist aufgrund seiner relativ niedrigen Höhenlage subtropisch.

Geschichte
In Punakha verstarb im 17. Jahrhundert der in Bhutan als Staatsgründer verehrte Shabdrung Ngawang Namgyel. Er hatte damals die militärische Befestigung der Klöster Bhutans gegen angreifende Truppen aus Tibet veranlasst und das Land politisch geeinigt. Der einbalsamierte Leichnam von Nawang Namgyal wird im Dzong (Klosterfestung) von Punakha aufbewahrt. Dort werden ebenfalls die eingeäscherten Körper der verstorbenen religiösen Oberhäupter, der Je Khenpo, aufbewahrt. In den Wintermonaten dient der Punakha-Dzong als Residenz des amtierenden Je Khenpo. Punakha war am 17. Dezember 1907 Ort der Krönung des ersten Königs von Bhutan, Ugyen Wangchuk. Der Ururgroßvater des jetzigen Königs Jigme Khesar Namgyel Wangchuk war ursprünglich Talvogt (Penlop) von Tongsa. 1910 fand im Dzong von Punakha die Unterzeichnung des anglo-bhutanesischen Vertrags statt: Die Kolonialmacht Großbritannien verzichtete auf eine Einmischung in die Innenpolitik Bhutans und verlangte dafür im Gegenzug, Bhutan außenpolitisch exklusiv zu vertreten.

Das Königreich Bhutan, ist ein Binnenstaat in Südasien. Das Land ist zudem Gründungsmitglied der Südasiatischen Vereinigung für regionale Kooperation (SAARC). Die Staatsreligion, der etwa 72 % der Bevölkerung anhängen, ist die tantrische Form des Mahayana-Buddhismus, verteilt auf die Drugpa-Kagyü und die Nyingma. Bhutan ist das einzige Land, das den Mahayana-Buddhismus als Staatsreligion praktiziert. Es handelt sich um eine Form, die auch dem tibetischen Vajrayana nahesteht. Daneben hat sich, vor allem durch indische und nepalesische Immigranten, auch der Hinduismus (27 %) in Bhutan etabliert. Es gibt ferner auch Minderheiten von Muslimen (1 %) und Christen in Bhutan.

Die Staatsgründung Bhutans im 17. Jahrhundert durch Shabdrung Ngawang Namgyel (zhab-drung ngag-dbang rnam-rgyal 1616–1651), den Abt eines Drukpa-Kagyü-Klosterordens in Tibet, ist eng mit dem Buddhismus verbunden. Der Bau der Klosterburgen (Dzongs) in Bhutan diente der militärischen Verteidigung gegen den rivalisierenden Gelugpa-Klosterorden, der wiederholt versuchte, seinen machtpolitischen Einfluss auf Bhutan auszudehnen. Unter König Jigme Dorje Wangchuck verloren die Drukpa-Klöster ihren Grundbesitz, den die Regierung an landlose Bauern verteilte. Finanzielle Zuwendungen aus dem Staatshaushalt stellen die Existenz der Klöster sicher. In der Nationalversammlung sind ferner 15 Sitze für Vertreter des Klerus reserviert, die von einem buddhistischen Gremium bestimmt werden. Das spirituelle Oberhaupt des Drukpa-Klosterordens ist der Je Khenpo, er genießt neben dem König eine hohe Stellung im politischen System Bhutans. Neben den Drukpa sind auch die Nyingma-Tradition nach Pema Lingpa und die Drigung-Kagyü-Schule in Bhutan vertreten. Die Königsfamilie von Bhutan stammt von Pema Lingpa ab.

Wirtschaft
Aufgrund ausreichender Niederschläge und seines warmen Klimas eignet sich das Tal von Punakha ideal für den Reisanbau. In den Wintermonaten werden Kartoffeln und Gemüse angebaut. Weiträumige Abholzungen haben im Punakha-Tal seit Jahren zu besorgniserregenden ökologischen Schäden geführt.

Klima
Das Klima in Punakha ist warm und gemäßigt. In Punakha fallen das ganze Jahr über so gut wie keine Niederschläge. Die Klassifikation des Klimas nach Köppen und Geiger ist Cwa. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Punakha liegt bei 18.2 °C. 3016 mm Niederschlag fallen im Durchschnitt innerhalb eines Jahres

Sehenswürdigkeiten:
Punakha Dzong ist eine Klosterfestung.

Der Punakha-Dzong wurde 1637 durch Ngawang Namgyal als Festung gegen die einfallenden Tibeter erbaut. Er brannte 1987 teilweise ab, wurde jedoch schnell wieder komplett aufgebaut und gilt als herausragendes Beispiel ("Schmuckstück") der Klosterarchitektur Bhutans. Anders als die anderen Dzongs im Land, liegt der Punakha-Dzong nicht auf einer Hügelkuppe oder Anhöhe, sondern in einem Tal, am Zusammenfluss der beiden Flüsse Mochu und Pochu.Am 7. Oktober 1994 wurde wiederum ein Teil des Dzongs durch ein starkes Hochwasser zerstört, er wurde jedoch mittlerweile wieder komplett restauriert. Auf aktuellen Bildern ist zudem eine neue, etwa 3m hohe Mauer am Flussufer zu erkennen, die vor zukünftigen Hochwassern schützen soll.Am 13. Oktober 2011 fand im Dzong die Hochzeit des bhutanischen Königs Jigme Khesar Namgyel Wangchuck mit der Bhutanerin Jetsun Pema statt.

Sehenswürdigkeiten in und um Punakha:  

Khamsum Yulley Namgyal Chörten

Eine schöne Wanderung führt zu den Regal Khamsum Yuelley Namgel Chörten, die gebaut wurden, um negative Kräfte zu beseitigen und den Frieden herzustellen.

Sangchhen Dorji Lhuendrup Lhakhang Kloster
Auf einem Bergrücken, thront inmitten von Pinien der Sangchhen Dorji Lhuendrup Lhakhang Tempel. Der Tempel beherbergt eine 14-Fuß- hohe Bronze-Statue von Avalokiteshvara. Es gibt noch viele weitere Statuen von den Handwerkern der Region.

Der Tempelkomplex, hat auch ein dauerhaftes Lern-und Meditationszentrum für Nonnen. Abgesehen von religiösen Schulungen, bietet es Lebens-Trainings wie Schneiderei, Stickerei, Statue Herstellung und Thangka-Malerei an.

Limbukha
Fahren Sie in Richtung Punakha Dzong und später über die Hängebrücke. Sie erleben eine frische Brise und einen herrlichen Ausblick auf die Dzong. Folgen Sie den Bauernhäusern, in Richtung des Dompala Hügel.Die Ansicht der Dzong, Pho Chhu, Mo Chhu Flüsse und umliegenden Dörfer ist hervorragend. Der Aufstieg dauert noch zwei
einhalb Stunden. In LImbukha findet auch das jährliche Fest "Serda" statt.
 

 

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