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Sikhismus in Indien

Sikhismus in Indien - Reise zu Sikh Tempel Indiens

Obwohl die Sikhs weniger als 2% der indischen Bevölkerung ausmachen, haben sie das Bild des Inders mehr geprägt als alle anderen Volks -und Religionsgruppen. Männer mit sorgfältig gebundenen Turbanen, die gründlich bei ihrer Arbeit sind.

Die Sikhs sind Anhänger einer Religionsgemeinschaft, die vor 500 Jahren in Punjab, im Nordwesten Indiens entstand. Der Gründer dieser Bewegung war Guru Nanak,(1469 - 1539 n. Chr.) der in Punjab geboren wurde. Die von ihm gegründete Religion basiert auf einer Synthese von hinduistischen und islamischen Vorstellungen. Der Sikhismus , wie auch der Islam, ist monotheistisch und bildlos. Der Weg zur Erlösung führt über Predigten, Gotteshingabe (Bhakti), und Meditation und steht allen offen, unabhängig von Rasse Kaste oder Geschlecht. Im Gegensatz zu anderen Religionen Indiens sind die religiösen Werke der Sikhs nicht in klassischen Sprachen verfasst, sondern in der lokalen Sprache, Punjabi.

Während der Moghul-Herrschaft waren die Sikhs blutigen Verfolgungen ausgesetzt, die auch vor Frauen und Kindern nicht haltmachten. Der letzte Guru, Guru Gobind Singh verpflichtete seine Anhänger zur völligen Opferbereitschaft (khalsa). Als gemeinsames Zeichen der Wehrhaftigkeit sollen die Sikhs die 5 K's tragen: Kesha (ungeschnittenes Haupt- und Barthaar, Kangha (Kamm), Kara (stählernes Armband), Kachi (Kniehosen) und Kirpan (dolchartiges Schwert).

Nanaks vierter Nachfolger Guru Arjun Dif ließ 1577 den Goldenen Tempel bauen, der das spirituelle Zentrum der Sikhs bildete. Hier befindet sich auch das heilige Buch des Sikhismus, der Adi Granth, welches Arjun Dif aus den Schriften und Lehren seiner Vorhänger zusammenfasste.

Der zehnte Guru, Guru Gobind Singh erklärte schließlich im 17. Jahrhundert die Tradition des Gurus für beendet und fortan wurde das heilige Buch Adi Granth direkt als Guru verehrt. Deswegen heißt es seither Guru Granth Sahib.

Die stolzen und leidenschaftlichen Sikhs verkörpern Freundlichkeit und Militanz. Der Ruf nach einem eigenen (Bundes) staat Khalistan wurde laut. Fanatische Terroristen aus ihren Reihen griffen zur Gewalt. Ihre Tätigkeit erhielt durch ihre Nähe zum Pakistan zusätzlich Impulse.
Als zwei Sikhs aus der Leibwache Indira Gandhis die damalige Ministerpräsidentin ermorderten, erhielt das makellose Bild von den Sikhs erhebliche Risse. Seither verbindet man eher den von Terror und Mord gekennzeichneten Kampf der Sikhs um einen eigenen unabhängigen Staat mit ihren Namen.

Anfang der neunziger Jahre spannte sich die Lage jedoch auf beiden Seiten auf. Im Gegensatz zu Kasmir, wo eine friedliche Konfliktlösung in den nächsten Jahren nur schwer vorstellbar ist, scheint der Wunsch vieler Punjabis, statt politischen Extremismus wirtschaftlichen Aufschwung Priorität einzuräumen, langfristig die Lage in Punjab zu beruhigen.

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Die Religion Sikhismus im alltäglichen Leben in Indien
Die Sikh-Religion ging aus der Lehre des großen Gurus und Lehrers Nanak zu Beginn des 16. Jahrhunderts hervor. Wie die Bhddhisten und Jainisten lehnten die Sikhs die rituelle und zeremonielle Hegemonie der Brahmanen und die sozioökonomischen Trennungen des Kastensystems ab. Guru Nanaks Lehre ist eine Synthese der Philosophien des Islam, der Sufis und der Veden und macht freie Anleihen beim Hindu Lehrer und Poeten Kabir, einem armen Weber, der ein Weiser wurde, der an die Bruderschaft aller Menschen glaubte und daran, daß Gott ebenso in Hindu-Tempeln wie in Moscheen anzutreffen sei. Guru Nanaks Lehre ist im heiligen Buch der Sikhs, dem Guru Granth oder Granth Sahi, festgehalten. Von seinem Tod im Jahr 1538 folgten auf Nanak bis 1708 neun andere Gurus, welche die Sikh Lehre zu einer neuen Sekte des Hinduismus und schließlich zu einer neuen Religion werden ließen.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts mußten die Sikhs, die aus dem Punjab in Nordwestindien kamen, in einer Reihe von kriegerischen Auseinandersetzungen ihr Gebiet gegen die Moguln von Delhi verteidigen. Schlacht um Schlacht wurde ausgetragen, um die Moguln abzuwehren, und viele Anhänger der Sikh-Lehre wurden versehentlich von ihren Glaubensbrüdern getötet. Der rassische Ursprung war schließlich der gleiche, und ob Sikh oder Moslem, die Menschen waren von Geburt an Inder und ihre religiösen Wurzeln hinduistisch. Es gab nichts, das den einen vom anderen unterschied, und Militäruniformen mußten erst noch erfunden werden. So kam es, daß der zehnte Guru der Sikhs, Gobind Singh, seinen Anhängern ihre Identität gab – die fünf “K” Sikhs sollten niemals ohne Kanga (kamm), Karga (Stahlarmband) und Kacha (eine besondere Unterwäsche) sein, ein Kirpan (Schwert) tragen and ihr Haar ungeschnitten (Kesh) lassen. Sikh Männer sind heute sofort an ihrem Turban und Bart zu erkennen, Das Schwert sieht man selten, doch es wird immer noch symbolisch getragen: als silberne Miniatur im hölzernen Kamm, der zu den Utensilien sowohl von Männern als auch von Frauen gehört.

Der Glaube, daß alle Menschen von Geburt an gleich sind, manifestiert sich im Glaubenssatz des Sewa (Dienst oder Hilfe), der für die Sikh-Religion fundamental ist. Alle Männer, Frauen und Kinder helfen beim Bau von Gurudwaras (Sikh-Tempeln), wo die Gurus Wohnen. Es gibt keine bezahlten Architekten, Designer, Steinmetze und Schreiner, das Essen wird von Männern und Frauen zubereitet und zweimal täglich in den Gurudwaras verteilt, wohin die Armen zur Speisung kommen. Reich und arm säubern gleichermaßen den Tempelboden und halten die Gärten und Teiche in Schuß. ohne die kein Gurudwara vollständig ist. Man nimmt sich der Alten, Heim -und Mittellosen an.

Ein Bildnis von Guru Nanak, ein paar Blumen und eine winzige brennende Lampe machen den Heimaltar aus, vor dem die Sikhs beten und Verse aus dem Granth singen, die jedem Sikh-Kind beigebracht werden. Der Gurudwara ist das Zentrum der religiösen und gesellschaftlichen Aktivität, Obwohl die Sikhs wie die Hindus keine Regeln betreffend die gemeinschaftliche Gottesanbetung haben, gibt es eine Form spontoner Kollektivität; Menschen kommen mit bedeckten Köpfen und sitzen schweigend, während sie dem Gesang der Priester zuhören.

Gurudwaras existieren überall dort, wo sich die Sikhs niedergelassen haben. Sie sind ein unternehmerisches Volk, dem in Indien etwa 80 Millionen Menschen angehören, Viele sind ausgewandert und über die ganze Welt verstreut. Und wenigstens einmal in seinem Leben unternimmt jeder Sikh eine Pilgerfahrt
zum Harmandar Sahib, dem göttlichen Tempel (wegen seines goldenen Kupfer-daches oft als der “Goldene Tempel” bezeichnet) in Amritsar.

 
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