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 Sutlej Fluss (Punjab) - Nord Indien

 
 
 
 


Über Sutlej Fluss

Der Sutlej Fluss ist der längste der 5 Flüsse, der durch die historische Kreuzung der Region Punjab in Nordindien und Pakistan fließt. Er wird im Norden von dem Vindhya Bereich, südlich des Hindukusch-Segmentes des Himalayas, und östlich vom Zentralbereich Sulaiman in Pakistan begrenzt.

Der Sutlej wird manchmal als der "Rote Fluss" benannt. Er ist der östlichste Nebenfluss des Indus. Seine Quelle führt in den Rakshastal See in Tibet. Von dort strömt er auf den ersten westnordwestlichen, ca. 260 km langen, Shipki La Pass zu, dem Einreiseort nach Indien, in Himachal Pradesh. Der Fluss stellt sich dann leicht in Richtung West-Südwest für etwa 360 km bis zum Beas Fluss in der Nähe vom Makhu, dem Firozpur Bezirk, im Bundesstaat Punjab, wo er dann übertritt.

Weiter westlich-südwestlich tritt der Sutlej in Pakistan ein, etwa 15 km östlich von Bhedian Kalan, dem Kasur Bezirk, in der Provinz Punjab. Weiter südwestlich dann in den antiken und historischen ehemaligen Fürstenstaat Bahawalpur.

Etwa 17 km nördlich von Uch Sharif vereint sich der Sutlej mit dem Chenab-Fluss und bilden den Panjnad Fluss. Dieser fließt schließlich in den Indus-Fluss über, etwa 100 km westlich von der Stadt Bahawalpur. Das Gebiet im Südosten, auf der pakistanischen Seite der Grenze zu Indien, wird als Cholistan-Wüste und auf der indischen Seite als Thar-Wüste bezeichnet.

Der Indus fließt dann durch eine Schlucht, in der Nähe von Sukkur, in die fruchtbaren Ebenen der Region Sindh. Er bildet eine große Delta-Region zwischen der Grenze des Bundesstaates Gujarat (Indien) und Pakistan. Schließlich mündet der Fluss im Arabischen Meer, in der Nähe der Hafenstadt Karachi, Pakistan.

Das Wasser des Sutlej wird nach dem Indus-Wasser-Vertrag zwischen Indien und Pakistan aufgeteilt und ist größtenteils auf indischer Seite umgeleitet worden.

Geschichte
Das obere Sutlej-Tal war einst das Garuda-Tal von Zhangzhung, der alten Zivilisation des westlichen Tibets. Das Garuda-Tal war das Zentrum des Reiches, das sich viele Meilen in der Nähe des Himalayas erstreckte. Zhangzhung baute eine hoch ragendes Schloss in dem oberen Sutlej-Tal, genannt Kyunglung, deren Ruinen noch heute existieren, in der Nähe des Dorfes Moincêr. Letztlich wurde Zhangzhung  von dem tibetischen Reich besetzt.

Heute ist das Sutlej-Tal von nomadischen Nachkommen der Zhangzhung besetzt, die in kleinen Dörfern von Yak-Hirten bewohnt werden. Der Sutlej war das Haupttransportmedium für die Könige der damaligen Zeit. Im frühen 18. Jahrhundert wurde es verwendet, um Holz für den Devdar Bilaspur Bezirk, den Hamirpur Bezirk und anderen Orten entlang der Sutlej Bank zu transportieren.

Geologie
Der Sutlej Fluss ist der längste Fluss von 5 Nebenflüssen des Indus. Den Namen hat er bekommen von den Punjab (im Sinne von "Fünf Flüssen"). Er erhebt sich am Nordhang des Himalaya in den See La'nga im Südwesten Tibets, in einer Höhe von über 4.600 m. Er fließt nach Nordwesten weiter und danach nach Südwesten über die West-Himalaya-Schluchten. Er durchquert den indischen Bundesstaat Himachal Pradesh, bevor durch die Punjab Ebene, in der Nähe  vom Nangal im Bundesstaat Punjab,  seine Strömung fortführt. Weiter südwestlich, in einem breiten Kanal, erhält er einen Zufluss des Beas und bildet eine 105 km lange indisch-pakistanische Grenze. Bevor er nach Pakistan eintritt, fließt dieser weitere 350 km, um den Fluss Chenab, westlich von Bahawalpur, beizutreten. Die kombinierten Flüsse bilden dann den Panjnad, die Verbindung zwischen den Fünf-Flüssen und dem Indus.

Satluj Fluss im Himachal
Satluj steigt jenseits der indischen Grenze in die südlichen Hänge des Kailash Berges, in der Nähe des Mansarover Sees, in den Longcchen Khabab Fluss in Tibet auf. Er ist der größte unter den 5 Flüssen vom Himachal Pradesh. Er tritt in Himachal bei Shipki auf einer Höhe von 6.608 m ein und fließt in südwestlicher Richtung durch die Kinnaur, Shimla, Kullu, Solan, Mandi und Bilaspur Bezirke. Seinen Kurs in Himachal Pradesh verfolgt er 320 km. Rakastal ist der bekannteste Nebenfluss. Spiti, Ropa,  Taiti, Kashang, Mulgaon, Yula, Wanger, Menge und  Rupi sind alle rechte Nebenflüsse wie Baspa,  Gayathing, Tirung, Soldang und Duling.

Sein Gesamteinzugsgebiet im Himachal Pradesh beläuft sich auf 20.000 qm. Sein Name lautet Satudri Shatadru aus dem vedischen Sanskrit-Name. Der Satluj  fließt schließlich in den Indus, in Pakistan. Das Einzugsgebiet des Satluj Fluss beträgt etwa 50.140 km. Der obere Bereich des Satluj Tales steht unter einer permanenten Schneedecke.

Wichtige Nebenflüsse des Satluj Flusses:

Spiti-Fluss
Der Spiti Fluss entspringt aus seinen Nebenflüssen dem Kunzum und Kabzian als auch aus der Tegpo Strömung. Der Wasserablauf in das berühmte Pin-Tal ist ebenfalls ein Teil des Spiti Flusses. Durch seine Lage im Haupt-Himalaya-Gebiet verschafft sich der Fluss einen Vorteil während des Süd-West-Monsuns, der diesen von Juni bis September durch den umfangreichen Regen mit Wasser füllt. Der Fluss erreicht  sein Höchstvolumen im späten Sommer durch die Gletscherschmelze. Nach dem Spiti Tal trifft der Sutlej auf den Satluj bei Namgia im Kinnaur Bezirk und nimmt eine Länge von ca. 150 km an. Die Berge um den Fluss herum sind kahl und weitgehend frei von Vegetation. Die wichtigsten Siedlungen entlang des Spiti Flusses sowie seiner Nebenflüsse sind Hansi und Dhankar Gompa.

Baspa Fluss
Der Baspa ist ein wichtiger Nebenfluss des Satluj. Er wird von vielen kleineren Entwässerungskanälen mit dem Schneeschmelzwasser verbunden. Der Baspa wird über den Haupt-Himalaya abgeschnitten und entleert sich danach in dem Satluj Fluss des Bezirks Kinnaur. Baspa entspringt in den Hügeln und tritt aus dem linken Ufer, in der Nähe von Karcham (Kalpa), aus. Der Satluj Fluss verlässt den Kinnaur Bezirk im Westen, in der Nähe von Chauhra, und tritt in den Shimla Bezirk ein.

Soan Fluss
Der Soan Fluss tritt aus den südlichen Hängen des Shivalik Gebietes, auch als Solasinghi Ebene
im östlichen Bereich des Beas bekannt, in die südliche Grenze des Kangratals über. Er schließt sich an die Grenze des Punjab und Himachal Pradesh. Seine Neigung ist nicht sehr steil und die Hänge des Soans variieren von sanft bis steil. Im Sommer ist das Wassergefälle erheblich durch die Monsunzeit.

Nogli Khad
Der Nogli Khad Fluss verbindet sich mit den Satluj
Rampur Bushahar. Er berührt im Kullu Bezirk den Nirmand Tehsil (unterbezirk) mit dem Tehsil vom Shimla Bezirk in Rampur. Der Fluss tritt im Satluj Mandi Bezirk, in der Nähe vom Firnu Dorf, in den Chawasigarh über und überquert dort das Mahunm Gebiet sowie Bagra, Batwara, Derahat und Dehar. Somit fließt dieser praktisch durch den gesamten ehemaligen Suket Staat. Nicht in den Satluj fließen der Jaidevi und Balh. Die Hauptnebenflüsse des Satluj sind im Mandi Bezirk der Kotlu, Siun, Bhagmati, Bahlu, Siman, Bantrehr, Khadel und Behna Fluss.

 

 

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