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 Kloster Taktsang, Bhutan

 
 
 
 
 


Über Kloster Taktsang, Bhutan

Das Takstang Kloster ist eine prominente buddhistische heilige Stätte und Tempelanlage im Himalaya. Das Kloster liegt an der Steilküste des oberen Paro-Tals, in Bhutan. Die Tempelanlage wurde im Jahre 1692 gebaut. In der Taktsang Senge Samdup Höhle wurde für drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden im 8. Jahrhundert meditiert, so sagte eins Guru Padmasambhava. Padmasambhava bekam mit der Einführung des Buddhismus nach Bhutan Anerkennung und ist seither die Schutzgottheit des Landes. Heute ist Paro Taktsang Höhle eine der besten, erhaltenen von den dreizehn Taktsang oder "Tigerhöhle"
geblieben.

Der Guru Tshan-brgyad Lhakhang ist dem Padmasambhava Tempel gewidmet. 1692 wurde der Tempel von Gyalse Tenzin Rabgye gebaut  in einer eleganten Struktur rund um die Höhle herum. Er entwickelte sich zu einem kulturellen Symbol von Bhutan. Im März oder April wird zu Ehren des Padmasambhava ein Volksfest "Tsechu" im Paro-Tal gehalten.

Geschichte:

Hintergrund und Legenden
Der Legende nach bedeutet Taktsang wortwörtlich "Tiger Höhle". Es wird angenommen, dass Padmasambhava (Guru Rinpoche) auf dem Rücken einer Tigerin aus Khenpajong  nach Tibet flog. Dieser Ort wurde geweiht, um den Tiger Dämon zu zähmen
.

Alternativ liegt eine weitere Legende vor, die besagt, dass die Ex-Frau eines Kaisers, namens Yeshe Tsogyal, bereitwillig einen Schüler von Guru Rinpoche (Padmasambahva) in Tibet bei der Flucht verhalf. Sie verwandelte sich in eine Tigerin und trug den Guru auf dem Rücken von Tibet nach Taktsang, in Bhutan. In einer der Höhlen führte der Guru dann seine Meditation durch und es entstanden acht wiedergeborene Formen (Erscheinungsformen), die den Ort heilig sprachen. Darauf wurde der Ort als "Tigernest " bekannt.

Die beliebte Legende vom Taktsang-Kloster mit der Geschichte von Tenzin Rabgye weiter ausgeschmückt, die den Tempel 1692 baute.

Etablierung auf Meditationweise
Das Kloster wurde um die Taktsang Senge Samdup Höhle erbaut, wo der indische Guru Padmasambahva im 8. Jahrhundert meditiert. Er flog aus Tibet zu diesem Platz auf dem Rücken des Yeshe Tsogyalaus, einer fliegenden Tigerin, die zu diesem Zweck transformiert wurde. Und landete auf der Klippe des Ortes, welchen er salbte für den Bau eines Klosters. Padmasambahva gründete den Buddhismus und die Nyingmapa Schule des Mahayana-Buddhismus in Bhutan und wurde als der "Beschützer des heiligen Bhutans" bekannt. Später besuchte Padmasmbahva den Bumthang Bezirk, um eine mächtige gekränkte Gottheit von einem lokalen König zu bändigen. Padmasambhavas Körper ist an der Wand einer Höhle in der Nähe vom Kurje Lhakhang Tempel bedruckt worden. Um 853 kam Langtschen Pelkyi Singye in die Höhle zum Meditieren und gab der Höhle seinen Namen "Pelphug" die  "Pelkyi Höhle". Nachdem er später in Nepal gestorben war, ist sein Körper, so sagt man, auf wundersame Weise in das Kloster, durch die Gnade der Gottheit "Dorje Legpa", zurückge
kehrt. In einem abgedichteten Raum, im oberen Bereich der Einstiegstreppe, auf der linken Seite in einem Chörten wird dieser aufbewahrt. Im Jahre 1982 bis 1983 wurde der Chörten wiederaufgebaut und restauriert.

Im 11. Jahrhundert kamen viele tibetische Heilige und bedeutende Persönlichkeiten wie Milarepa (1040-1123), Pha Dampa Sangye (gestorben 1117), der tibetischen Yogini Machig Labdrön (1055-1145) und Thangton Gyelpo (1385-1464 ) nach Taktsang, um zu meditieren. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Lapa-Schule in Paro etabliert. Zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert kamen viele Lamas aus Tibet und gründeten ihre Klöster in Bhutan. Taktsang blieb unter der Autorität der Kathogpa Lamas seit Jahrhunderten bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts.

17. Jahrhundert bis heute: Das moderne Kloster
Im 17. Jahrhundert war der Terton Pema Lingpa von Bumthang sehr bekannt. Es wurden dort viele Klöster in verschiedenen Teilen von Bhutan gegründet, die auch maßgeblich an der Erstellung von religiösen und weltlichen Tanzformen beteiligt waren. Von der Darstellung des 'Zandog Pelri "(dem kupferfarbenen Berg), welcher der Aufenthaltsort des Gurus Padmasambahva war. Dieser ist derselbe Ort wie von Paro Taktsang bzw. dem Tigernest. Der Tanz wird in Paro als das Tsche-Festival gefeiert. Allerdings wurde in dieser Zeit auch von Ngawang Namgyal von DrukpaIm diese Tänze thematisiert.

Im Laufe der Zeit gründete er selbst als "Modell der Herrschaft" in Bhutan einen Tanz und wurde als "Shabdrung" mit voller Autorität bekannt. Er wollte ein Gebäude an der Taktsang Pel Phuk etablieren. Bhutan hat den Krieg gegen Tibet gewonnen, dennoch war Shabdrung nicht in der Lage, einen Tempel zu bauen, um das Ereignis in Takstsang zu feiern. Selbst wenn er es gern wollte.

Der Wunsch der Shabdrung einen Tempel zu bauen, wurde jedoch während des 4. Druk Desi Tenzin Rabgye (1638-1696) erfüllt. Dieser war der erste und einzige Nachfolger von Ngawang Namgyal Shabdrung " und zugleich eine entfernter Cousin aus der Verwandschaft einer Seitenlinie aus dem 15. Jahrhundert. Der Nachfolger ist auch bekannt als der "verrückte heilige" bzw. "Drukpa Kunley ". Bei seinem Besuch in die heilige Höhle des Taktsang Pel Phuk, während der Zeit des Tshechu 1692, legte er den Grundstein für den Bau des Tempels. Der dem Guru Rinpoche gewidmet war mit dem Namen "Tempel der Guru mit acht Namen". Tenzin Rabgye wurde eine Entscheidung abgenommen, während er in der Höhle mit Blick auf das Paro-Tal stand. Zu dieser Zeit feierte er das Tshechu Festival mit den religiösen Tänzen.

Zerstörung durch Feuer
Am 19. April 1998 brach ein Feuer im Hauptgebäude der Klosteranlage aus, welches wertvolle Gemälde, Artefakte und Statuen enthielt. Das Feuer ist vermutlich durch elektrische Kurzschlüsse oder flackerndes Beleuchtung der Wandteppiche verursacht worden. Ein Mönch starb durch den Brand
.

Strukturen des Klosters:
Äußere

Die Klostergebäude bestehen aus vier Haupttempel und Wohnstände, idealerweise angepasst an den Felsen aus Granitleisten mit den Höhlen und dem felsigen Gelände. Von den acht Höhlen sind vier vergleichsweise einfach zu erreichen. Die erste Höhle ist von Padmasmabhava die ursprüngliche Höhle, wo er mit dem Tiger eingeflogen kam ins "Tholu Phuk" und er selbst wohnte und Meditation praktizierte. Die Höhle wurde bekannt als "Pel Phuk". Er leitete die spirituell erleuchteten Mönche das Kloster zu bauen. Das Kloster ist so prekär, dass gesagt wird, das "es an der Seite des Berges wie ein Gecko klebt". Man tritt in die Haupthöhle durch einen schmalen Durchgang ein. Die dunkle Höhle beherbergt ein Dutzend Bilder von Bodhisattvas und flimmernden Butterlampen. Ein elegantes Bild von Chenrezig (Avalokiteshvara) wird auch hier vergöttert. In einer angrenzenden kleinen Zelle wird die heilige Schrift geschrieben. Diese Schrift ist sehr bedeutend, da sie mit Goldstaub und zerkleinerten Knochenpulver eines göttlichen Lamas niedergeschrieben wurden. Es wird auch gesagt, dass die Mönche, die Vajrayana-Buddhismus (die formale Staatsreligion von Bhutan), in dieses Höhlenkloster
gegangen sind, um ihr Überleben über drei Jahre zu trainieren und somit selten ins Paro-Tal gingen.

Alle Gebäude sind durch Gänge und Treppen in den Felsen miteinander verbunden. Es gibt ebenfalls ein paar klapprige Holzbrücken entlang der Wege und Treppen zu überqueren. Der Tempel auf der höchsten Ebene hat ein Fries von Buddhas. Jedes Gebäude verfügt über einen Balkon, der einen herrlichen Blick auf das malerischen Paro-Tal bietet. Die Klöster haben alte Geschichte zur Besetzung von Mönchen als Einsiedler.

Andere Strukturen in den Wänden
Taktshang Zangdo Pari ist der Ort, wo Padmasmbahava's Frau, die "Fee der Weisheit" genannt wird, Yeshe Tshogyal (Ye-shes mtsho-rgyal), der Gründer der Mon,  ein Kloster erbauen ließ mit dem gleichen Namen wie Taktshang sowie zwei andere Klöster. D
em Hausverwalter wird nach gesagt sich Unterstützung geholt zu haben von einem jungen Auszubildenen.

Ein weiterer wichtiger Ort in der Nähe der Grabmäler ist die Urgyan Tsemo, der "Peak of Urgyan", die eine kleine Mani Lakhang besitzt. Die Gebetsmühle wurde von einem alten Mönch gedreht und erklingt mit einem Glockenspiel, welches jeden Tag um 4 Uhr morgens ertönt. Oberhalb der Urgyan ist der heilige Höhlentempel "Phaphug Lakhang '(dPal-phug der IHA-Khang) mit dem Hauptgrabmal des Taktshangs zu sehen. Es ist zugleich das Wohnhaus des Leiters Lama Karma Thupden Chokyi Nyenci.

Gemälde
Das "kupferfarbene Bergparadis von Padmasambahva" (Zangdopari) wird anschaulich in Form eines Herzens auf jedem Thangkha angezeigt und auch an den Wänden des Klosters gemalt, als stetige Erinnerung an die Legend. Die Bilder werden auf einem Sockel, der das Reich des Königs von Nagas inmitten Dakinis darstellt, gezeigt. Der Höhepunkt der Malerei bezeichnet die Domäne von Brahma. Die Gemälde Klu (Naga) zeigen Halbgötter mit menschlichen Kopf und dem Körper einer Schlange, die sich angeblich in den Seen befinden als Symbol der Wache über die verborgenen Schätze. Allegorisch sollen sie die spirituellen, heiligen Schriften darstellen. Die Bilder zeigen auch, was als "Wanderer im Himmel" bezeichnet wird.

Der heilige Berg ist im Hintergrund mit vier Gesichtern, aus verschiedenen Farben gemalt, gezeichnet. Der Palast besitzt vier Seiten und acht Ecken, die mit seinen unteren und oberen Rängen mit Juwelen geschmückt sind. Der Innenhof mit den vier Häusern, so wird gesagt, soll die vier Verhaltensarten darstellen. Die Wände sind aus Ziegelsteinen und verfügen über einen Balkon mit religiösen Symbolen "Bejeweled". Das Ambiente wird in Form des Wunsches nach Bäumen, Brunnen des Wassers des Lebens, den Regenbögen in fünf Farben mit Wolkenformationen und Licht von Lotusblumen gezeigt. Der Palast wird mit einem Thron aus acht Ecken vervollständigt und weckt Neugier auf die Symbole "Bejeweled". Padmasmbahva wird sitzend abgebildet auf einem reinen Lotusstängel, der die göttliche Energie versprüht wie "göttlich, barmherzig, mächtig, oder heftig".

Auf den vier Gesichtern und acht Ecken sind weitere Detaillierungen dargestellt. Fünf Arten von Buddhas unterdrücken den Teufel der Dämonen (dargestellt vier fromme Taten) und sind auf dem Thron, in den Bücken der Dämonen montiert, platziert. Die Dämonen und Khadoms sind geschmückt dargestellt und auf vier Blütenblättern und vier konfrontiert Thronn "mit nekromantischen Attributen geschmückt". Die Khadoms sind auf dem vierseitigen Hof des Palastes und auch auf allen Seitenwänden zu sehen.

Die Szene wird um den Guru Rinpoche (Padmashambahava) weiter ausgeschmückt auf dem Bild und auch im Palast verschönert, mit Göttern und Göttinnen im Himmel, mit Pförtner an den vier Toren mit einer Armee von Boten und Dienern. Alle versuchen, die Dämonen zu Staub zu zermalmen.
 

 

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