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Udayagiri Höhlen, Madhya Pradesh (Zentral Indien)

 

 

 


Über die Udayagiri Höhlen

Die Udayagiri Höhlen sind eine frühe hinduistische Kulturstätte in der Nähe von Vidisha und liegt im Bundesstaat Madhya Pradesh, Zentralindien. Sie wurden weitgehend gemeißelt und überarbeitet unter dem Kommando von Chandragupta II, dem Kaiser des Reiches Gupta, im späten 4. und 5. Jahrhundert v.Chr. Sie sind derzeit einer von Indiens wichtigsten archäologischen Stätten aus der Gupta-Periode, die auf touristische Websites gefunden werden können und unter dem Schutz des "Archaeological Survey of India" Institut stehen. Udayagiri besteht aus einer im wesentlichen u-förmigen Hochebene, unmittelbar neben dem Fluss Bes. Nur eine kurze Entfernung von dem Erdwall des alten Besnagar entfernt, ist Udayagiri ca. 4 km von der modernen Stadt Vidisha und etwa 13 km von der buddhistische Stätte von Sanchi gelegen.

Udayagiri ist berühmt für eine Reihe von Heiligtümer und Bilder aus den frühen Jahren des 5. Jahrhundert v.Chr., die in Hanglage ausgegraben wurden. Die berühmteste Skulptur ist die monumentale Figur des Vishnu in seiner Verkörperung als Eber, köpfigen Varaha. Der Standort verfügt über wichtige Inschriften der Gupta-Dynastie, welche zur Herrschaft der Chandragupta II (c. 375-415) und Kumaragupta I (c. 415-55) gehörten. Zusätzlich zu diesen Überbleibseln hat Udayagiri eine Reihe von Felsengesteinen und Petroglyphen sowie zerstörte Gebäude, Inschriften, Wassersysteme, Befestigungsanlagen und Wohnhügel, die alle nur teilweise untersucht wurden.

Es existieren eine Reihe von Orten in Indien mit dem gleichen Namen, der bedeutendste nennt sich Berg genannt Udayagiri bei Rajgir in Bihar und der  Udayagiri und Khandagiri in Odisha.

Etymologie
Udayagiri wird wörtlich übersetzt als der "Berg des Sonnenaufgangs". Diese Definition erschien das erste Mal in den Inschriften aus dem 11. Jahrhundert und ist jetzt der Name eines kleinen Dorfes am Fuße des Hügels.

Geschichte
Die Stelle an den Udayagiri Höhlen wurden ausgiebig unter der Schirmherrschaft von Chandragupta II, der das Gupta Reiches zwischen 380 und von 413 bis 415 v.Chr. regierte, überarbeitetDer Archäologe Michael D. Willis argumentierte Candragupta II Arbeit als einen Beweis für ein neues Konzept der Hindu-Königtums. Als was der Monarch gesehen wurde als auch seine größten Anhänger zum Gott Vishnu.

Höhlen, Skulpturen und Inschriften
Die Höhlen bei Udayagiri wurden im 19. Jahrhundert von Süden nach Norden durch Alexander Cunningham nummeriert, jedoch wurde erst durch die Einführung eines detailliertere Systemvon der Abteilung für Archäologie eine Übersicht erstellt. Aufgrund der Veränderungen wird die exakte Nummerierung diskutiert, zum Teil, weil viele von den Höhlen mehr flache Nischen oder  leere Kammern sind. Die meisten Besucher interessieren sich für die Skulpturen, die Architektur und die Inschriften, die in den Höhlen 1, 3, 4, 5, 6 und 13 gefunden wurden.
Die nachstehenden Höhlen sind im Folgenden als diese akzeptiert worden.

Höhle 1
Höhle 1 ist die einzige Höhle im südlichen Teil der Udayagiri Hügel. Sie hat eine Fassade aus einem natürlichen Felsvorsprung, welches sowohl die Wurzeln der Höhle als auch seine Säulen trägt.

Höhle 3
Höhle 3 ist die erste Höhle aus der zentralen Gruppe bzw. aus dem Cluster von Grabmälern und Reliefs. Sie besteht aus einem unregelmäßig angefertigte Cella mit einem einfachen Eingang. Spuren von zwei Pfählen sind auf beiden Seiten des Eingangs zu sehen. Oberhalb der Höhle ist ein tiefer Horizontalschnitt zu sehen, so dass es vor dem Grabmal eine Säulehalle geben muss. Im Inneren befindet sich ein Bild, welches aus einem Fels gehauenen ist. Abgebildet ist Karttikeya oder Skanda, der Kriegsgott, auf einem monolithischen Sockel. Die Formteile und der Auslauf des Sockels sind heute beschädigt.

Höhle 4
Höhle 4 hat eine rechteckige Cella, einen kleinen Raum, mit einem aus dem Fels gehauenen Sockel. Im Sockel ist die spektakuläre Shiva Linga zu sehen. Das Haar mit langen Locken wird zu einem Haarknoten geschlossen und fällt an jeder Seite wallend gebunden herunter. Die Haarfrisur erinnert an die Geschichte, wie Siva den  Ganges Fluss brach als wenn das Wasser vom Himmel kam. Zudem gibt einen Wasserkanal im Sockel, der mit einem Loch  durch den Boden der Kammer und die Höhlenwan durchgestochen ist. Die Höhle ist am Eingang mit exquisiten Proportionen von fein geschnitzten Blumenrollen verziert.

Höhle 5 - Varaha
Höhle 5 ist eine flache Nische mit mehr als einer Höhle. Sie enthält die angebetete Figur des Vishnu in seiner Varaha oder Wildschwein Verkörperung. Die komplexe Ikonographie des Tableaus wurde von Debala Mitra erklärt. Willis hat das Relief als "ikonographische Herzstück Udayagiri" beschrieben.

Höhle 6
Höhle 6 befindet sich direkt neben Höhle 5 und besteht aus ausgeklügelten T-förmigen Türen, mit denen man die Felsen und die Cella betreten kann. Außerhalb der Höhle ist ein Schild mit der Inschrift "die Schaffung des ´´verdienstvolle Geschenk`` (deyadharma)". An der Höhlendecke ist ein undatierter Pilgereintrag von Śivaditya zu finden.

Höhle 13
Höhle 13 enthält eine Vielzahl von Narayanas, wo die liegende Figur des Vishnu ruht. Vor der Nische sind zwei flache Vertiefung im Boden. Diese enthielten die Grundlagen für eine Art Veranda mit Säulen. Sie ist eine flache vertikale Aussparung über der Höhle und wurde durch eine ähnliche Ausprägung in der gegenüberliegenden Felswand angepasst. Das deutet darauf hin, dass es eine Art architektonischen Fassaden über den Durchgang an dieser Stelle gegeben haben muss. Durch den Erhalt eines modernen Bildschirms wurde die Höhle erheblich entstellt in ihrer Wirkung.
 

 

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